Wo die Würfel fallen. Worte, die Geschichte machten by Wolfgang Seidel

By Wolfgang Seidel

Bestsellerautor Wolfgang Seidel hat diesmal Begriffe aus der Geschichte unter die Lupe genommen: Schlagwörter wie »Kirchturmpolitik« und »Reptilienfonds«, geflügelte Wörter, Redewendungen und Begriffe, die mit historischen Ereignissen verknüpft sind. Woher kommt der »unsichere Kantonist«, used to be ist ein »Augurenlächeln«, wer musste nach Canossa gehen, was once wurde in der Goldenen Bulle festgelegt und warum nennt guy diese Urkunde überhaupt »Bulle«? Wem warfare es egal, ob »nach uns die Sintflut« kommt, warum nannte guy Jeanne d'Arc »Jungfrau von Orléans«, wer prägte den Begriff »Eiserner Vorhang« und used to be ist ein »Potemkin'sches Dorf«?

Show description

Read or Download Wo die Würfel fallen. Worte, die Geschichte machten PDF

Best german_2 books

Maschinenelemente - Gestaltung, Berechnung, Anwendung, 11.Auflage

Nicht nur Rezepte anzugeben, sondern vor allem Verst? ndnis und Anwendungswissen zu vermitteln battle schon immer die St? rke dieses bew? hrten Lehrbuchs f? r die praxisorientierte Ausbildung. Dabei beschr? nkt es sich auf den f? r Studierende und Konstrukteure relevanten und ausreichenden Lehrstoff. Angehende und praktizierende Ingenieure werden damit bef?

Extra info for Wo die Würfel fallen. Worte, die Geschichte machten

Sample text

Damit stiftete Jahwe den Juden das Passah-Fest (spanisch Pascua, italienisch Pasqua, französisch Pâques), zu dessen Feier Jesus später in Jerusalem einzog. Erst nach dieser Bluttat Jahwes erlaubte der Pharao den Israeliten den Auszug.  Mose 16,3) Manna vom Himmel Jahwe verstand die Klagen der Israeliten, die sich nach den Fleischtöpfen sehnten, und ließ über Nacht etwas Feines, Körnerartiges, »klein wie Reif« vom Himmel auf die Erde fallen.  Mose 16,14 – 15) Die Zehn Gebote Nachdem die Israeliten im Sinai angekommen waren, dauerte es nicht lange, bis Jahwe mit dem von ihm auserwählten Volk einen Bund schloss: Er bürgte für den Schutz der Israeliten, dafür verlangte er unbedingten Gehorsam von ihnen.

Allerdings ist das Wort mitnichten griechisch. Wie viele andere Ortsnamen sowohl auf dem griechischen Festland wie auf den Inseln geht Olympos auf die sogenannte minoische Sprache der ägäisch-kretischen Kultur zurück, die nicht indoeuropäisch war. Auch viele Bewohner des Olymp waren schon vor Zeus da: Apollon, Aphrodite, Artemis, Athene, Hephaistos und Hermes. Athene, Aphrodite und Artemis etwa sind orientalischen Ursprungs. Sie stammen von der babylonischen Astarte ab und wurden erst später in den griechischen Olymp integriert.

Von einer Zerstörung des Turms ist nicht die Rede. Der sprichwörtliche »Turm zu Babel« oder »Turmbau zu Babel« wird aber allgemein als Zeichen und Symbol menschlichen Hoch- und Übermuts interpretiert, der nicht gottgefällig ist. Babylon/Babel Keine andere Stadt ist jemals so sprichwörtlich geworden wie Babylon, das biblische Babel. Allein der Name der Stadt ist ein Sinnbegriff (»Sündenbabel«). Der Stadtname stammt aus der alten babylonischen Sprache. Babili bedeutet »Tor Gottes«. Darin steckt das semitische Wort bab = Tor.

Download PDF sample

Rated 4.29 of 5 – based on 18 votes