Lernen: subjektwissenschaftliche Grundlegung by Klaus Holzkamp

By Klaus Holzkamp

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Nicht nur Rezepte anzugeben, sondern vor allem Verst? ndnis und Anwendungswissen zu vermitteln conflict schon immer die St? rke dieses bew? hrten Lehrbuchs f? r die praxisorientierte Ausbildung. Dabei beschr? nkt es sich auf den f? r Studierende und Konstrukteure relevanten und ausreichenden Lehrstoff. Angehende und praktizierende Ingenieure werden damit bef?

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Von da aus sei es naheliegend, auch die verbleibenden wenigen Fälle »bewußtlosen« Konditionierens auf noch nicht identifizierte methodische Mängel zurückzuführen. E. B. im Kontext der »signal detection theory• auf die Unmöglichkeit hingewiesen, »Bewußtseinsschwel­ len« von den »Antwonprozessen« der Individuen zu unterscheiden (vgl. B. h. daß aus dem Umstand, daß Vpn über bestimmte •Reizkonstella­ tionen« nicht berichten, keineswegs der Schluß ableitbar sei, daß sie sie nicht wahrgenom­ men hätten (vgl.

Unbewuß­ ten« in Widerspruch steht. faktischen« Bedingungs-Ereignis-Zusammenhängen nicht faßbar (und wurde demgemäß von der akademischen Psychologie konsequent verfehlt). begründeter•, •vernünftiger• Lebensentwürfe, ist also außerhalb des Kon­ textes von Begründungszusammenhängen als deren partielle Negation gar nicht •denk­ bar•. Gründe• (in welche gewisse Bedingungen als ·Prämissen« eingehen). Gängige Einlassungen, in denen Freuds Lehre für •irrationalisti­ sche« Positionen in Anspruch genommen und gegen die Vernunft als Leitlinie mensch­ licher Lebensführung ins Feld geführt werden soll, gehen also an der Sache vorbei: Freuds Theorie ist (und darin liegt ihr potentiell aufklärerischer Charakter) - gerade indem sie die Widersprüche und Brüche des Bemühens um ihre Verwirklichung begreifbar und (im Rahmen des Möglichen) überwindbar machen will - der menschlichen Vernunft als zen­ tralem Lebenswert unauflösbar verpflichtet: die Stimme des Intellekts ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör verschafft hat« ...

Beispiel: Wenn es kalt ist, zieht man sich warm an; wenn es kalt ist, zieht man sich nicht warm an bzw. aus. unvernünftig« hält: Kein »Vernünftiger Mensch« geht in dünnen Sachen nach draußen oder zieht sich gar noch aus, wenn es kalt ist. ä. Aufgrund einer deranigen Intentionsdifferenzierung hat man das ursprüngliche Begründungsmuster, »Wenn es kalt ist, zieht man sich vernünftigerweise warm an« in die Fassung umgewandelt: »Wenn es kalt ist und man sich abhänen will, zieht man sich vernünftigerweise nicht warm an«.

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